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Beschreibung

Radweg nicht mehr befahrbar

Kategorie: Touristische Rad- und Wanderwege
ID: 109682
Status: in Arbeit (gelb).

Der touristische Fahrradweg zwischen Zechow und Rheinsberg ist in einem erbärmlichen Zustand. Den mit einem blauen Schild als benutzungspflichtig ausgewiesenen Asphaltstreifen kann man auf dem letzten Stück zwischen Berger Tours und dem Ortseingangsschild Rheinsberg (Lindenallee) nur noch als Frechheit bezeichnen. Seit Jahren ist der Stadt Rheinsberg der Zustand bekannt, ohne daß sie dort Abhilfe schafft. Auf dem letzten Kilometer ist der benutzungspflichtige Radweg inzwischen nicht mehr befahrbar. Baumwurzeln haben den mit Fördermitteln errichteten Radweg auf der gesamten Länge von Zechow bis Rheinsberg mit Bodenwellen quer zur Fahrtrichtung durchzogen. Der Asphalt platzt auf, erste Triebe künftiger Bäume auf dem Fahrradweg brechen bald durch, weil beim Bau gespart und darauf verzichtet wurde, eine Wurzelsperrfolie einzubauen. Begrüßt Rheinsberg so seine umweltbewusstesten Gäste, die der Stadt weder ein Abgas- noch ein Parkplatzproblem bereiten – die Fahrradfahrer? Seit Jahren beobachten wir, wie sich der Zustand dieses einst so angenehmen Fahrradweges immer mehr verschlechtert. Als wir in diesem Jahr mit auswärtigen Besuchern auf Fahrrädern von Neuruppin nach Rheinsberg fuhren, schlug es jedoch dem Fass den Boden aus. Wir schämten uns vor unseren Gästen für diesen Empfang und werden Rheinsberg wohl künftig nicht mehr als Ausflugsziel in Betracht ziehen. Seit Jahren diskutieren die Rheinsberger Stadtverordneten über den bereits mehrfach reparierten Fahrradweg nach Zechlinerhütte. Der weitaus schlechtere Radweg nach Zechow (Rheinsbergs direkte Verbindung nach Neuruppin und nach Lindow!) scheint dagegen für die Rheinsberger überhaupt keine Rolle zu spielen. Warum nur?
Ort/Datum/Foto
Rheinsberg
Lindenallee

Anmerkung

Das Fachamt teilt mit, der Radweg von Rheinsberg über Zechow und Rheinshagen nach Neuruppin wurde wie der überwiegende Teil der touristischen Radwege unter Federführung des Landkreises ausgebaut. Insbesondere aufgrund der fehlenden Wurzelsperren und dem jetzt massiven Anstieg der Wurzelschäden ist die Stadt Rheinsberg finanziell nur noch in der Lage, das Nötigste zu reparieren.
Die Stadt Rheinsberg hat mit rund einem Viertel der Bevölkerung von Neuruppin und einem entsprechend niedrigeren Gesamtbudget die Infrastruktur einer Fläche zu unterhalten, die sogar etwas größer als die der Stadt Neuruppin ist.
Aber es gibt Aussichten auf eine Verbesserung. Die Planung für die Sanierung der touristischen Radwege unter Federführung des Landkreises wurde bereits begonnen und soll in den nächsten Jahren erfolgen.

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Dieser wurde an das zuständige Fachamt weitergeleitet.