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Beschreibung

Sicherheit im Baustellenbereich/Verkehrssituation/Parkmöglichkeiten

Kategorie: Straßen und Wege
ID: 58214
Status: abschließend bearbeitet (grün/gelb).

Sehr geehrte Damen und Herren, mit den folgenden Hinweisen möchte ich als Anwohner der Bergstraße zum Ausdruck bringen, dass die durch sämtliche Baustellen entstandene Verkehrssituation für Fußgänger, Fahrradfahrer und Kraftfahrzeuge unzumutbar geworden ist. Ich gehe davon aus, dass Ihnen bewusst ist, dass sich die Bergstraße in Verbindung mit drei Großbaustellen befindet (Ausbau Städtisches Klinikum, Ausbau des Sankt Marienkrankenhaus und Bau eines Altersheim gegenüber). Zudem erfolgen regelmäßig und gleichzeitig Baustellen "kürzerer Dauer".

1. Sicherheit
Ich bin mir ziemlich sicher und möchte behaupten, dass die hier ausgeführten Regelungen für den Verkehr in Zusammenhang mit der Sicherheit auf keinen Fall regelkonform sein können. Im Bereich der Baustellen des Sankt Marienkrankenhauses besteht z.B. tagsüber (an Werktagen) keine Möglichkeit als Fußgänger die Baustellen zu umgehen, ohne den Straßenbereich zu betreten und sich der Gefahr des Straßenverkehrs mit Kraftfahrzeugen auszusetzen. Sämtliche Fußgängerbereiche werden durch Absperrungen und/oder Baustellenfahrzeuge, welche zudem ordnungswidrig abgestellt werden, versperrt. Schilder weisen im Übrigen nicht auf diese Situation hin. In Bereichen aller Baustellen wird kontinuierlich außerhalb der Baustelleneingrenzung in den Straßenverkehr eingegriffen. Hierbei wird fahrlässig in Kauf genommen, dass Personen- oder Sachschäden entstehen könnten. Wenn diese Baustellen nach einer verkehrsrechtlichen Anordnung gesichert sein sollen, stell ich diese inhaltlich als auch rechtlich (im Fall eines Schadens bzw. Unfalls) in Frage.
Ich muss in diesem Zusammenhang anmerken, dass ich Vater von zwei Kindern bin. Zusätzlich leben in der Bergstraße natürlich viele weitere Bürger, auch mit Kindern. Des Weiteren befindet sich in unmittelbarer Nähe der Baustellen eine Kindertagestätte. Die Tatsache, dass Behörden zulassen und genehmigen, dass solche Gefahrenstellen auf Dauer bestehen, welche Mensch (vor allem Kinder) und Tier (z.B. Hund) als Fußgänger gefährden, erschüttert mich. Ich bin der Meinung, dass wenigstens Ausweichmöglichkeiten geschaffen werden sollten, wenn schon sämtliche Baustellen gleichzeitig ausgeführt werden dürfen. In diesem Zusammenhang sollte man darüber nachdenken, das Verkehrsaufkommen durch Kraftfahrzeuge einzuschränken (zur Zeit der Bundesgartenschau wurde dies schließlich auch schon so umgesetzt), denn fast täglich kann man beobachten, wie gereizt einige Verkehrsteilnehmer mit- oder aufeinander reagieren. Zudem muss ich auch regelmäßig feststellen, dass einige Verkehrsteilnehmer der Meinung sind, die Bergstraße als Teststrecke für die Leistungsfähigkeit ihrer Fahrzeuge zu nutzen. Dies kann man vor allem in den Abendstunden beobachten. Vielleicht ist es möglich, regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen zu veranlassen, um genau diese Personen zu bremsen.

2. Parksituation
Ein weiterer Punkt der mich stört wäre die jetzige Parksituation. In allen genannten Baustellenbereichen werden den Anwohnern die Parkmöglichkeiten durch Parkverbote oder Absperrungen genommen. Betrachtet man sämtliche Quer- oder Parallelstraßen der Bergstraße, ist die Bergstraße die einzige Straße in der man öffentlich ohne Anwohnerparkausweis frei parken kann. Diese Möglichkeit nutzen z.B. auch Bürger welche die Stadtverwaltung besuchen oder dort arbeiten, um kostenpflichtige Parkplätze zu vermeiden. Außerdem nehmen Arbeiter der Baustellen weitere Parkflächen für ihre eigenen Kraftfahrzeuge in Anspruch. Dadurch verlieren wir Anwohner allerdings noch mehr der schon ohnehin dezimierten Parkbereiche. Ich möchte Sie bitten, die Möglichkeit eines Anwohnerparkausweises für die Bergstraße in Betracht zu ziehen, welcher es zudem erlauben sollte, die beidseitig befindlichen Quer- und Parallelstraßen zum Parken zu nutzen. Wir Anwohner haben nämlich das Problem, nicht zu wissen, wo wir parken sollen bzw. dürfen. Denn eins steht fest, parkt man aus der Not individuell oder alternativ, so ist das Ordnungsamt sehr schnell zur Stelle, um uns dafür zusätzlich zu bestrafen. Durch die Sanierung des Fußgängerweges besteht seit dem 04.12.2017 ein zusätzliches Parkverbot für den Bereich des Parkplatzes gegenüber der Bergstraße 20. Dort befindet sich normalerweise ein Parkplatz der das Parken auf zwei Stunden einschränkt (diese Einschränkung könnte evt. durch einen Anwohnerparkausweis egalisiert werden). Ab dem 08.12.2017 wird das Parkverbot bis zur Hausnummer 17 erweitert und nach Aussage der Arbeiter der Baustelle, wandert das Parkverbot mit dem Verlauf der Baustelle immer weiter die Bergstraße hinauf, ohne den jetzt gesperrten Bereich,auf Grund der Baustelleneinrichtung, aufzuheben. Bitte erklären sie mir, wo ich dann in diesem Zeitraum uneingeschränkt parken darf, denn diese Einschränkung erfolgt schließlich zusätzlich zu allen bestehenden Großbaustellen der Bergstraße! Warum werden solche zusätzlichen Maßnahmen zum gleichen Zeitpunkt der besagten Großbaustellen und nicht im Anschluss geplant und durchgeführt?

3. Schlusswort
Vielleicht spazieren die zuständigen Behörden einfach mal zum Zeitpunkt des Berufsverkehrs, dann wenn Eltern ihre Kinder zur Kita/Schule bringen oder abholen, die Leute zur Arbeit gehen/fahren oder von dort kommen und vielleicht auch nochmal im Tagesverlauf an einem Werktag durch die Bergstraße und versetzen sich mal in die Lage der Anwohner dieser Straße. Ich denke Sie werden schnell erkennen worum es mir geht. Ich hoffe, es muss nicht erst etwas tragisches passieren, damit sich etwas an der momentanen Situation ändert. Ich würde mir wünschen, dass die zuständigen Behörden den Anwohnern der Bergstraße Rede und Antwort stehen, uns Lösungen bieten, welche für alle Seiten akzeptabel sind.
Ort/Datum/Foto
Altstadt
Bergstraße

Anmerkung


07.12.2017 - Vielen Dank für Ihren Hinweis. Der Sachverhalt wird an die zuständige Fachgruppe übergeben.

12.12.2017 - Die Straßenverkehrsbehörde hat die Bearbeitung übernommen.

22.12.2017 - Die Straßenverkehrsbehörde teilt mit, dass die Beschwerde auf persönlich an den Bürgermeister ging. Der Beschwerdeführer erhält somit seine Antwort auf dem Postweg.